Das Therapie-Team

Martin Dölle-Chen
Für mich ist das Arbeiten mit Menschen jeden Alters ein erfüllender Lebensinhalt, der mir viel Freude und Zufriedenheit gibt. Über die Jahre habe ich mich besonders auf die Bereiche Stotter-, Stimm- und Kindertherapie spezialisiert.

Catharina Becker
Ich arbeite mit viel Freude und Engagement seit 2016 als staatlich anerkannte Logopädin. Die Arbeit ist abwechslungsreich und gemeinsam mit Patienten und Angehörigen suche ich neue individuelle Wege für die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit.
Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf Sie.

THERAPIE-TEAM HANSELICHT – Logopädie für Wandsbek und Hamburg. Wir freuen uns auf Sie.
Kontakt
Therapie-Team Hanselicht GbR
Wandsbeker Allee 1
22041 Hamburg
Mail: info@therapieteam-hanselicht.de
Tel: 040 334 682 200
Logopädie für Jugendliche/Erwachsene
Wenn Sie eine Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen haben sind Sie bei uns richtig aufgehoben. Das Ziel unserer Therapien mit Jugendlichen und Erwachsenen ist es die spezifischen Defizite durch eine alltagsnahe und klientenzentrierte Therapie zu fördern. Dadurch möchten wir eine Linderung der Einschränkungen erreichen, um die Lebensqualität und Teilhabe der Patienten zu verbessern. Auch das Einbeziehen der Angehörigen ist hierbei ein wichtiger Bestandteil der Therapie.
Beschwerdebilder Logopädie
Aphasie
Eine Aphasie ist eine Störung der Sprache, deren Symptome sich sowohl im Sprachverständnis als auch in der Sprachproduktion abbilden können.
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Aphasien treten häufig im Zusammenhang mit einem Schlaganfall oder anderen neurologischen Erkrankung auf. Hierbei oft betroffen sind die Wortfindung, die Grammatik, die Artikulation, sowie kommunikative Fähigkeiten. Darüber hinaus können auch das Lesen und Schreiben betroffen sein, sowie die Konzentrationsfähigkeit. Durch sprachliche Übungen können beeinträchtigte Fähigkeiten neu angeregt werden.
Mögliche Ziele sind:
- Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten
- Normalisierung oder Erreichen einer sprachlichen Kommunikation
- Erarbeiten individueller Kommunikationsmittel

Dysarthrie
Bei einer Dysarthrie (auch: Dysarthrophonie) sind Symptome im Bereich des Sprechens, der Stimme sowie der Atmung zu finden. Oft zeigen Betroffene z.B. eine „verwaschene Sprache“.
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Durch eine neurologische Schädigung können hierbei motorische Abläufe des Sprechens sowie die Lautstärke Variation und Stabilität der Stimme und Sprechatmung beeinträchtigt sein. In der Logopädie setzen wir hier verschiedene Übungen zur Selbstwahrnehmung, sowie zur Stärkung der muskulären und sprechkoordinatorischen Funktionen ein.
Mögliche Ziele sind:
- Verbesserung bzw. Normalisierung des Sprechens bzw. der Artikulation
- Verbesserung des Redeflusses und / oder der Akzentuierung
- Erarbeiten alternativer Kommunikationsmittel
- Erhaltung der Sprechfähigkeiten

Dysphagie
Eine Dysphagie ist eine Störung des physiologischen Schluckakts. An einem unbeschwerten Schlucken sind diverse Muskeln und Muskelgruppen beteiligt, deren paralleler Einsatz koordiniert werden muss.
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Infolge einer Hirnschädigung können diese – sonst automatisierten – Abläufe beeinträchtigt sein, wodurch es notwendig ist, sie im logopädischen Setting wieder aufzubauen oder mithilfe kompensatorischer Strategien auszugleichen.
Mögliche Ziele sind:
- Verbesserung bzw. Normalisierung des Schluckens
- Erhaltung der Schluckfähigkeiten/ Ermöglichung der oralen Nahrungsaufnahme
- Erarbeitung von Kompensationsstrategien / anderen Schlucktechniken
- Die Teilhabe am Essen und Trinken bestmöglich aufzubauen und zu festigen

Sprechapraxie
Bei einer Sprechapraxie ist die Planung sprechmotorischer Abläufe eingeschränkt. Es kommt hierbei zu Suchbewegungen sowie Fehlbenennungen, durch eine veränderte Artikulation.
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Eine Sprechapraxie tritt häufig in Kombination mit einer Aphasie Infolge eines Schlaganfalls auf. Durch die Schwierigkeiten in der sprechmotorischen Planung kann es zu einer erhöhten Sprechanstrengung kommen. Die Gesichtsmuskulatur ist jedoch von der Störung in der Regel nicht beeinträchtigt.
Mögliche Ziele sind:
- Verbesserung bzw. Normalisierung des Sprechens
- Förderung bzw. Normalisierung der Kommunikationsfähigkeit
- Erarbeiten alternativer Kommunikationsmittel
- Erhaltung der Sprechfähigkeiten

Neurodegenerative Erkrankungen
Infolge neurodegenerativer Erkrankungen wie z.B. MS, Parkinson oder ALS, können Beeinträchtigungen der Stimme, der Sprache, des Sprechens oder Schluckens auftreten.
Parkinson
Infolge einer Parkinson-Erkrankung können verschiedene motorische Funktionen betroffen sein, die für die Stimmgebung, Atmung, das Schlucken sowie für eine deutliche Artikulation notwendig sind. Außerdem können kognitive Einschränkungen auftreten. Eine logopädische Therapie setzt bei diesem Störungsbild an der Erarbeitung von Techniken zur klaren und lauten Aussprache an, und wird von Schluck- und Atemübungen begleitet.
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Multiple Sklerose
Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems. Neben Mobilitätseinschränkungen können auch die Kognition sowie die Sensibilität beeinträchtigt sein. Im logopädischen Setting werden die verschiedenen Einschränkungen durch Stimulation, Kräftigungsübungen sowie Übungen zum Spracherhalt bearbeitet. Ziel der Therapie ist es, die Funktionen aufrechtzuerhalten und nach Möglichkeit zu verbessern.
Amyotrophe Lateralsklerose
Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine Erkrankung des Nervensystems, mit einem fortschreitenden Verlauf. Durch vielfältige motorische Einschränkungen infolge muskulärer Schwächen oder Lähmungen, können verschiedene Funktionen der Stimme, sowie des Sprechens oder Schluckens betroffen sein. Eine frühzeitige logopädische Behandlung kann sich unterstützend auf die Aufrechterhaltung dieser Funktionen auswirken.

Fazialisparese
(Facialis Paralysis)
Infolge von Hirnschädigungen, Virusinfektionen, Operationen u. Ä. können Lähmungen der Gesichtsmuskulatur auftreten. Meist treten Gesichtslähmungen halbseitig auf.
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Das eingesetzte Therapieverfahren zielt mit manuellen Techniken und einer Stimulation der betroffenen Areale mit Eis, Schallwellentherapie oder Vibration, auf eine Reaktivierung der betroffenen Muskulatur ab. In der Regel werden logopädische Übungen zur Kräftigung und Wiederherstellung der mimischen Muskulatur eingesetzt.

Stimmstörungen – Dysphonien
Der Stimmapparat kann durch verschiedenen Ursachen auf organischer oder funktioneller Ebene beeinträchtigt werden. Typische Symptome für eine Dysphonie sind Heiserkeit, eine behauchte Stimme, Sprechanstrengung, Räusperzwang, Atemstörungen und/ oder ein Enge- oder Kloßgefühl im Hals und Kehlkopf.
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Funktionelle Stimmstörung
Hiervon sind häufig Menschen in Sprechberufen betroffen (z.B. Lehrer*innen). Durch einen unphysiologischen Einsatz der Stimme kann diese beeinträchtigt sein und den Leistungsansprüchen des Alltags nicht mehr gerecht werden. In der Therapie funktioneller Dysphonien werden individuelle Gewohnheiten beleuchtet, die sich auf die Stimme auswirken.
Organische Stimmstörungen
Organische Stimmstörungen treten oft im Zusammenhang mit langfristiger, stimmlicher Überlastung, durch den Kontakt mit toxischen Substanzen (z.B. Nikotin, Alkohol) oder infolge von Schilddrüsenoperationen auf.
Psychogene Stimmstörung
Psychogene Stimmstörungen können z. B. infolge einer psychischen Belastung oder nach Traumata auftreten. Diese können logopädisch ebenso wie funktionelle Stimmstörungen behandelt werden. Eine psychologische Betreuung kann die Logopädie hier nicht ersetzen, daher wird eine zusätzliche psychologische Beratung dringend empfohlen, um eine erfolgreiche Therapie zu ermöglichen.
Mögliche Ziele:
- Steigerung der stimmlichen Belastbarkeit
- Verbesserung der Stimmqualität
- Verbesserung des Atemrhythmus
- Aufbau einer physiologischen Körperhaltung und -wahrnehmung

Rhinophonie/-lalie
Als Rhinophonie bezeichnet man Störungen des Stimmklangs, durch eine erhöhte oder reduzierte Nasalität. Hierbei strömt beim Sprechen zu viel oder zu wenig Luft durch die Nase. Die Ursache hierfür können funktionell oder organisch bedingt sein, z. B. durch das Bestehen einer (Lippen-Kiefer-)Gaumen-Spalte. In diesem Fall kann neben dem Stimmklang zusätzlich die Artikulation (Aussprache) verändert sein, es liegt eine sogenannte Rhinolalie vor. Im logopädischen Setting können funktionelle Einschränkungen durch gezielte Kräftigungsübungen bearbeitet und verbessert werden.

Stottern
Beim Stottern treten unwillkürliche Wiederholungen einzelner Laute, Silben und Wörtern, Dehnungen einige Laute und/ oder Blockierungen vor oder während des Sprechens, auf. Es ist eine Redeflusstörung, die primär eine Einschränkung der Sprechmotorik darstellt.
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Begleitsymptome und Kompensationsstrategien können Mitbewegungen verschiedener Körperteile sein (z. B. Fäuste ballen) oder die Betroffenen verändern ihre Atmung oder Stimme, um flüssiger sprechen zu können. Die Strategien reichen bis hin zum Vermeiden des Sprechens in bestimmten Alltagssituationen.
Mögliche Ziele:
- Verbesserung der Sprechmotorik mit Abbau von Stotterreaktionen
- Entwicklung von Kompetenzen, die flüssiges Sprechen ermöglichen
- Abbau von Vermeidung, Sprechangst und negativen Gefühlen
- Entwicklung neuer Kommunikationskompetenzen

Poltern
Poltern zeigt sich in einer teilweise überhöhten Sprechgeschwindigkeit mit Auslassungen und Verschmelzungen von Lauten, Silben oder Wörtern. Es handelt isch hierbei ebenfalls um eine Störung des Redeflusses.
Die Betroffenen können ihr undeutliches Sprechen nicht kontrollieren und es gelingt ihnen meist nicht ihre Redeinhalte für den Gesprächspartner verständlich zu strukturieren. Ihre Äußerungen beziehen sich inhaltlich und grammatisch nur unzureichend aufeinander und sind ohne erkennbaren roten Faden. Zudem ist ihnen die Störung häufig nicht oder nur teilweise bewusst.
Mögliche Ziele:
- Verbesserung bzw. Normalisierung des Redeflusses
- Aufbau gezielter SteuerungsvorgängeVerbesserung der Artikulation
- Förderung eines souveränen Umgangs mit dem Polten

Cranio-mandibuläre Dysfunktion (CMD)
Unter einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) versteht man die Fehlfunktion von Kiefermuskulatur und/oder -gelenken.
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Als Symptome der Betroffenen äußern sich meist in Schmerzen oder Verspannungen im Kopf- und Nackenbereich, die sich auf das gesamtkörperliche Befinden auswirken können. Häufige Auslöser einer CMD können eine Kieferfehlstellung, sowie ein sogenannter Fehlbiss, oder ein Stressabbau-Mechanismus (z.B. durch Aufeinanderpressen der Zähne oder „Zähneknirschen“) sein. Im Rahmen einer CMD empfiehlt sich vor der logopädischen Behandlung eine medizinische Abklärung in der Zahnmedizin oder Kieferorthopädie und Physiotherapie. Mit manuellen Techniken und einer Stimulation der betroffenen Areale mit Schallwellentherapie oder Vibration, soll gezielt eine Eutonisierung der betroffenen Muskulatur erfolgen.

Logopädie bei Menschen mit Behinderung
Eine logopädische Behandlung bei Erwachsenen, die mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung leben, ist immer ein Behandlungsversuch.
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Die Therapie erfolgt unter Berücksichtigung der physischen und kognitiven Fähigkeiten, sowie der Kooperationsmöglichkeiten des Klienten. Ziel kann es z.B. sein, alle kommunikativen Ressourcen zu stärken und zu verbessern. Oder die Nahrungsaufnahme und Teilhabe am alltäglichen gemeinsamen Essen zu erleichtern und zu sichern.

Cochlea-Implantat (CI)
Ein Cochlea-Implantat (CI) ermöglicht Menschen mit hochgradiger Hörschädigung, Geräusche und Sprache wieder wahrzunehmen.
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In der logopädischen Therapie fördern wir gezielt Hören, Sprachverstehen und Artikulation – von Laut- und Silbendifferenzierung über Wortschatzaufbau bis hin zur Kommunikation im Alltag. Spielerische Übungen und individuelle Trainings helfen Patient:innen, ihre sprachlichen Fähigkeiten zu entwickeln, während Angehörige aktiv in den Lernprozess einbezogen werden. So unterstützen wir eine selbstbewusste, funktionale Kommunikation im Alltag.
Ihre Logopäden bei Hanselicht

Martin Dölle-Chen
Für mich ist das Arbeiten mit Menschen jeden Alters ein erfüllender Lebensinhalt, der mir viel Freude und Zufriedenheit gibt. Über die Jahre habe ich mich besonders auf die Bereiche Stotter-, Stimm- und Kindertherapie spezialisiert.

Catharina Becker
Ich arbeite mit viel Freude und Engagement seit 2016 als staatlich anerkannte Logopädin. Die Arbeit ist abwechslungsreich und gemeinsam mit Patienten und Angehörigen suche ich neue individuelle Wege für die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit.
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THERAPIE-TEAM HANSELICHT – Logopädie für Wandsbek und Hamburg. Wir freuen uns auf Sie.
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Logopädie für Kinder
Wenn sie sich Sorgen um die Sprachentwicklung ihres Kindes machen, sie von Seiten des Kindergartens oder der Schule auf die Sprache ihres Kindes angesprochen werden, wenden sie sich gerne an uns.
Beschwerdebilder Logopädie
Sprach-entwicklungsstörung
Sprachentwicklungsstörungen (SES) betreffen die Kommunikation, den Wortschatz, den Lauterwerb (Phonologie) und die Grammatik. Oft sind mehrere Bereiche gleichzeitig betroffen.

1. Kommunikation
Meinem Kind fällt es schwer Blickkontakt aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Ihm fällt es schwer sich zu konzentrieren und vermeidet Kontakte zu anderen Kindern oder Erwachsenen.
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Ein geringer Blickkontakt, reduzierte Gestik und Mimik, häufiges Nachsprechen, eine geringe Aufmerksamkeit und das Vermeiden von Kontaktaufnahme kann ein Zeichen einer pragmatischen (kommunikativen) Störung sein.
Mögliche Ziele sind:
- Die Kinder lernen eine gezielte Kommunikation zu führen und Missverständnisse zu erkennen
- Aufbau und Aufrechterhaltung des Blickkontakts
- Äußerung von Bedürfnissen durch Sprache
- Kinder lernen Fragen zu stellen und auf Fragen zu antworten
2. Wortschatz
Mein Kind ist über 2 Jahre alt und spricht weniger als 50 Wörter. Ihm fehlen Hauptwörter, Tätigkeitswörter und Eigenschaftswörter wie z.B. “Auto“, “gießen“, oder “groß“.
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Das Fehlen von Wörtern oder die Schwierigkeiten Wörter in Zusammenhängen und Kontexten zu bringen ist ein Zeichen eines geringen Wortschatzes. Kinder, die wenige Wörter zur Verfügung haben umschreiben öfter Wörter mit Geräuschen oder ungenaueren Wörtern. Z.B. statt Auto sagt es “brumm brumm”, oder statt “gießen”, “Wasser geben”. Durch einen geringen Wortschatz kann auch das Sprachverständnis beeinträchtigt sein. Das bedeutet, dass ein Kind das Konzept und die Bedeutung von einem Wort noch gar nicht verstanden hat.
Mögliche Ziele sind:
- Wortschatz durch kindgerechte Spiele erweitern, um den Wortschatzspurt auszulösen
- Sprachanreize bieten
- Sprachverständnis fördern durch Zeige- und Zuordnungsspiele
- Umgebung erkunden und dabei neue Wörter entdecken
- Kinder zum Fragen motivieren
Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)
Meinem Kind fällt es schwer das Lesen und Schreiben zu lernen. Es erkennt zwar Buchstaben, kann die aber nicht zu einem Wort zusammenführen.
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Die LRS ist eine Teilleistungsstörung schulischer Fertigkeiten. Wird im Kindesalter die LRS nicht festgestellt und behandelt, so kann sie bis ins Erwachsenenalter fortbestehen. Die Kinder zeigen beim Schreiben z. B. Buchstabenauslassungen oder Vertauschungen. Das Schriftbild ist oft unharmonisch und sie schreiben Buchstaben z.B. spiegelverkehrt. Weitere Anzeichen einer LRS sind erschwertes Lesenlernen, eingeschränkte phonologische Bewusstheit (z. B. Reimen oder Lauterkennung) oder Wahrnehmungsprobleme (z. B. auditive Merkschwäche oder visuelle Differenzierungsschwäche).
Mögliche Ziele sind:
- Stärkung der phonologischen Bewusstheit
- Ausbau der Lese- und Schreibfähigkeiten
- Steigerung der auditiven Wahrnehmung und Aufmerksamkeit

Myofunktionelle Störung
Der Mund meines Kindes ist häufig offen, die Zunge liegt unten und es kann den Speichelfluss nicht kontrollieren.
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Bei einer myofunktionellen Störung liegt ein Ungleichgewicht in der Lippen-, Zungen- und Schlund- und Wangenmuskulatur vor. Dadurch kann es zu Vorverlagerung der Zunge mit erhöhtem Speichelfluss und zu Koordinationsstörungen im Schluckablauf kommen. Z.B. stoßen dann die Zunge beim Schlucken gegen die oberen Zähne und es kann zu einer Zahn- und Kieferfehlstellung kommen.
Mögliche Ziele:
- Stärkung der Zungen, Lippen und Wangenmuskulatur
- Anbahnung eines physiologischen Schluckmusters
- Konstanter Mundschluss

Verbale Entwicklungsdyspraxie (VED)
Mein Kind ist sehr schwer zu verstehen und zeigt beim Sprechen Suchbewegungen der Zunge und Lippen.
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Bei einer verbalen Entwicklungsdyspraxie ist die Bewegungsplanung gestört, die für die Sprechbewegung zuständig ist. Den Kindern fällt es oft schwer die richtigen Laute, zur richtigen Zeit, in der richtigen Kombination auszusprechen. Sie produzieren eine Art Vokalsprache, bei der die Konsonanten fehlen z.B. “Oa” statt “Oma”.
Mögliche Ziele:
- Anbahnung der Konsonanten und Kombination mit anderen Lauten
- Erarbeitung von lautunterstützenden Gebärden
- Stärkung des Selbstbewusstseins

Selektiver Mutismus
Mein Kind traut sich nicht in bestimmten Situationen und oder mit bestimmten Personen z.B. mit anderen Kindern in der Kita zu sprechen.
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Zuhause kommt oft vor, dass diese Kinder mit vertrauten Personen sehr viel und ausgeprägt kommunizieren. Ursachen können sein, dass die Kinder Schwierigkeiten haben Interaktionen zu initiieren und ihre eigenen Gefühle auszudrücken. Der Mutismus kann auch Ausdruck von starker Unsicherheit sein.
Mögliche Ziele:
- Vertrauen aufbauen
- Stärkung des Selbstbewusstseins
- Druck aus Sprechsituationen nehmen
- Kommunikation über Gesten als “Türöffner” für die verbale Sprache

Kindliche Stimmstörung
Die Stimme meines Kindes klingt unabhängig von einer Erkältung über einen längeren Zeitpunkt rau, gepresst, heiser und angestrengt oder behaucht, tonlos und kraftlos.
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Bei einer Stimmstörung kommt es zu Veränderungen des Stimmklangs und Einschränkung der Leistungsfähigkeit der Stimme. Dies kann organische oder funktionelle Ursachen haben.
Mögliche Ziele:
- Steigerung der stimmlichen Belastbarkeit
- Verbesserung der Stimmqualität
- Verbesserung des Atemrhythmus
- Aufbau einer physiologischen Körperhaltung und -wahrnehmung

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS)
Für mein Kind hören sich ähnlich klingende Laute oder Silben (z. B. /p/ – /b/ oder /pa/ – /ba/) gleich an und ihm fällt es schwer ein Gespräch mit einer Person zu führen und das Gehörte zu verarbeiten, wenn gleichzeitig Störgeräusche das Gespräch begleiten.
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Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS), sind Störungen der Weiterverarbeitung gehörter Informationen. Dabei liegt weder eine Störung des Hörorgans selbst noch eine Intelligenzminderung vor. Die Störungen betreffen den Hörnerven. Die Schwierigkeiten der Kinder zeigen sich in der Regel auch beim Lesen und Schreiben. Ihnen fällt es z.B. schwer Buchstaben zu Silben und Wörtern zusammenzuziehen und diese als Einheit zu lesen.
Mögliche Ziele:
- Kompensation durch mehr Blickkontakt zum Gesprächspartner
- Stärkung der phonologischen Bewusstheit
- Ausbau der Lese- und Schreibfähigkeiten
- Steigerung der auditiven Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
- Durch gezielte Hörübungen ähnlich klingende Silben (Minimalpaare) besser unterscheiden können

Kindliche Schluckstörung (Dysphagie)
Mein Kind verweigert das Trinken von Muttermilch oder das Essen von bestimmten Konsistenten. Es lässt keine oder nur wenige Reize am und im Mund zu und dreht dann oft den Kopf weg. Durch eine gestörte Nahrungsaufnahme bei Säuglingen und Kleinkindern kann es zu einer kindlichen Schluckstörung kommen.
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Die Ursache einer solchen Störung kann eine frühkindliche organische oder neurologische Schädigung sein. Eine normale Nahrungsaufnahme über den Mund und Füttern mit dem Löffel sind nicht oder nur eingeschränkt möglich. Das betroffene Kind wird dann oft über eine Nasensonde ernährt.
Mögliche Ziele:
- Desensibilisierung am und im Mund durch verschiedene Reize
- Vertrauen zu verschiedenen Esskonsistenzen gewinnen
- Mit Essen matschen und kleckern um Freude am Essen zu entwickeln

Kindliches Stottern
Wenn mein Kind Laute, Silben und Teilwörter wiederholt, mitten im Sprechen stecken bleibt und in Blockaden gerät, Laute ohne Absicht gedehnt spricht und Anstrengungsverhalten beim Sprechen, mimische und körperliche Mitbewegungen zeigt, ist es sehr wahrscheinlich, dass es stottert.
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Aktuelle Forschungen bestätigen, dass beim Stottern ein Problem in der zentralen Steuerung des Sprechens im Gehirn besteht. Somit ist Stottern primär eine Störung in der Sprechbewegung. Kinder, die stottern haben oft Sprechängste, vermeiden Gesprächsituationen und werden leider nicht selten in der Kita oder Schule nachgeäfft und schikaniert. Aus diesem Grund ist es wichtig frühzeitig das Stottern zu erkennen und im besten Fall eine Therapie zu beginnen. Denn bis zum 8. Lebensjahr besteht eine Wahrscheinlichkeit von 80%, dass das Stottern überwunden wird.
Mögliche Ziele:
- Kita- und Schulbesuche um über Stottern aufzuklären
- Kinder lernen durch Sprechtechniken flüssiger zu sprechen
- Begleitsymptome, wie Mitbewegungen werden abgebaut
- Kinder lernen selbstbewusst mit ihrem Stottern umzugehen

Kindliches Poltern
Mein Kind spricht schnell, überhastet, wiederholt unabsichtlich Wörter und ist dabei oft schwer zu verstehen.
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Poltern zeigt sich in einer teilweise überhöhten Sprechgeschwindigkeit mit Auslassungen und Verschmelzungen von Lauten, Silben oder Wörtern. Das Sprechen kann durch eine gestörte Sprechplanung unstrukturiert wirken. Auch die Wortfindung kann betroffen sein. Häufig ist die Koordination von Atmung und Artikulation gestört. Die Eigenwahrnehmung ist herabgesetzt und oft merken, die Kinder gar nicht, dass sie so schlecht zu verstehen sind.
Mögliche Ziele:
- Stärkung der Eigenwahrnehmung
- Verlangsamung des Sprechtempos
- Verbesserung der Artikulation und der Sprechplanung

Kinder mit Behinderungen
Je nach Behinderung ihres Kindes kann das Risiko für eine der beschriebenen Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen erhöht sein.
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Wir holen die Kinder auf ihrem Entwicklungsstand ab, beobachten ihr Entwicklungspotenzial und bieten ihnen daraus resultierend eine individuelle Förderung und Entwicklung ihrer Sprach- und Sprechfähigkeit.
Mögliche Ziele:
- Kinder lernen in der Logopädie Ziel der logopädischen Therapie ihre sprachlichen und kommunikativen Handlungsfähigkeiten im Alltag zielgerichtet einzusetzen
- Ressourcen der Kinder werden gestärkt und ausgebaut

Ihre Logopäden bei Hanselicht

Martin Dölle-Chen
Für mich ist das Arbeiten mit Menschen jeden Alters ein erfüllender Lebensinhalt, der mir viel Freude und Zufriedenheit gibt. Über die Jahre habe ich mich besonders auf die Bereiche Stotter-, Stimm- und Kindertherapie spezialisiert.

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THERAPIE-TEAM HANSELICHT – Logopädie für Wandsbek und Hamburg. Wir freuen uns auf Sie.
Kontakt
Therapie-Team Hanselicht GbR
Wandsbeker Allee 1
22041 Hamburg
Mail: info@therapieteam-hanselicht.de
Tel: 040 334 682 200
Logopädie
Wir sind für sie da, wenn es darum geht Sprach-, Sprech-, Stimm- oder auch Schluckstörungen frühzeitig zu erkennen, richtig einzuordnen und im gegebenen Fall zu behandeln. Als Logopädie-Team Hanselicht bieten wir eine individuell abgestimmte Diagnostik, Beratung und Therapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Selbstverständlich führen wir auf ärztlicher Verordnung auch Hausbesuche und Gruppentherapien durch. Sprechen Sie uns gerne an, wenn sie mehr erfahren möchten.
Logopädie für Kinder
Für die sprachliche Entwicklung ihres Kindes ist es sinnvoll, Sprachauffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, richtig einzuordnen und im gegebenen Fall zu behandeln. Hier erfahren Sie alles zu den Beschwerdebildern, die wir in unserer Praxis behandeln.


Logopädie für Jugendliche und Erwachsene
Wenn Sie eine Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen haben sind Sie bei uns richtig aufgehoben. Das Ziel unserer Therapien mit Jugendlichen und Erwachsenen ist es die spezifischen Defizite durch eine alltagsnahe und klientenzentrierte Therapie zu fördern.
Die Logopädie Räumlichkeiten
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Martin Dölle-Chen
Für mich ist das Arbeiten mit Menschen jeden Alters ein erfüllender Lebensinhalt, der mir viel Freude und Zufriedenheit gibt. Über die Jahre habe ich mich besonders auf die Bereiche Stotter-, Stimm- und Kindertherapie spezialisiert.

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