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Logopädie für Kinder


Wenn sie sich Sorgen um die Sprachentwicklung ihres Kindes machen, sie von Seiten des Kindergartens oder der Schule auf die Sprache ihres Kindes angesprochen werden, wenden sie sich gerne an uns.


Beschwerdebilder Logopädie


Sprach-entwicklungsstörung

Sprachentwicklungsstörungen (SES) betreffen die Kommunikation, den Wortschatz, den Lauterwerb (Phonologie) und die Grammatik. Oft sind mehrere Bereiche gleichzeitig betroffen.

1. Kommunikation

Meinem Kind fällt es schwer Blickkontakt aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Ihm fällt es schwer sich zu konzentrieren und vermeidet Kontakte zu anderen Kindern oder Erwachsenen.

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Ein geringer Blickkontakt, reduzierte Gestik und Mimik, häufiges Nachsprechen, eine geringe Aufmerksamkeit und das Vermeiden von Kontaktaufnahme kann ein Zeichen einer pragmatischen (kommunikativen) Störung sein.

Mögliche Ziele sind:

  • Die Kinder lernen eine gezielte Kommunikation zu führen und Missverständnisse zu erkennen
  • Aufbau und Aufrechterhaltung des Blickkontakts
  • Äußerung von Bedürfnissen durch Sprache
  • Kinder lernen Fragen zu stellen und auf Fragen zu antworten

2. Wortschatz

Mein Kind ist über 2 Jahre alt und spricht weniger als 50 Wörter. Ihm fehlen Hauptwörter, Tätigkeitswörter und Eigenschaftswörter wie z.B. “Auto“, “gießen“, oder “groß“.

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Das Fehlen von Wörtern oder die Schwierigkeiten Wörter in Zusammenhängen und Kontexten zu bringen ist ein Zeichen eines geringen Wortschatzes. Kinder, die wenige Wörter zur Verfügung haben umschreiben öfter Wörter mit Geräuschen oder ungenaueren Wörtern. Z.B. statt Auto sagt es “brumm brumm”, oder statt “gießen”, “Wasser geben”. Durch einen geringen Wortschatz kann auch das Sprachverständnis beeinträchtigt sein. Das bedeutet, dass ein Kind das Konzept und die Bedeutung von einem Wort noch gar nicht verstanden hat.

Mögliche Ziele sind:

  • Wortschatz durch kindgerechte Spiele erweitern, um den Wortschatzspurt auszulösen
  • Sprachanreize bieten
  • Sprachverständnis fördern durch Zeige- und Zuordnungsspiele
  • Umgebung erkunden und dabei neue Wörter entdecken
  • Kinder zum Fragen motivieren

Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)

Meinem Kind fällt es schwer das Lesen und Schreiben zu lernen. Es erkennt zwar Buchstaben, kann die aber nicht zu einem Wort zusammenführen.

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Die LRS ist eine Teilleistungsstörung schulischer Fertigkeiten. Wird im Kindesalter die LRS nicht festgestellt und behandelt, so kann sie bis ins Erwachsenenalter fortbestehen. Die Kinder zeigen beim Schreiben z. B. Buchstabenauslassungen oder Vertauschungen. Das Schriftbild ist oft unharmonisch und sie schreiben Buchstaben z.B. spiegelverkehrt. Weitere Anzeichen einer LRS sind erschwertes Lesenlernen, eingeschränkte phonologische Bewusstheit (z. B. Reimen oder Lauterkennung) oder Wahrnehmungsprobleme (z. B. auditive Merkschwäche oder visuelle Differenzierungsschwäche).

Mögliche Ziele sind:

  • Stärkung der phonologischen Bewusstheit
  • Ausbau der Lese- und Schreibfähigkeiten
  • Steigerung der auditiven Wahrnehmung und Aufmerksamkeit

Myofunktionelle Störung

Der Mund meines Kindes ist häufig offen, die Zunge liegt unten und es kann den Speichelfluss nicht kontrollieren.

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Bei einer myofunktionellen Störung liegt ein Ungleichgewicht in der Lippen-, Zungen- und Schlund- und Wangenmuskulatur vor. Dadurch kann es zu Vorverlagerung der Zunge mit erhöhtem Speichelfluss und zu Koordinationsstörungen im Schluckablauf kommen. Z.B. stoßen dann die Zunge beim Schlucken gegen die oberen Zähne und es kann zu einer Zahn- und Kieferfehlstellung kommen.

Mögliche Ziele:

  • Stärkung der Zungen, Lippen und Wangenmuskulatur
  • Anbahnung eines physiologischen Schluckmusters
  • Konstanter Mundschluss

Verbale Entwicklungsdyspraxie (VED)

Mein Kind ist sehr schwer zu verstehen und zeigt beim Sprechen Suchbewegungen der Zunge und Lippen.

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Bei einer verbalen Entwicklungsdyspraxie ist die Bewegungsplanung gestört, die für die Sprechbewegung zuständig ist. Den Kindern fällt es oft schwer die richtigen Laute, zur richtigen Zeit, in der richtigen Kombination auszusprechen. Sie produzieren eine Art Vokalsprache, bei der die Konsonanten fehlen z.B. “Oa” statt “Oma”.

Mögliche Ziele:

  • Anbahnung der Konsonanten und Kombination mit anderen Lauten
  • Erarbeitung von lautunterstützenden Gebärden
  • Stärkung des Selbstbewusstseins

Selektiver Mutismus

Mein Kind traut sich nicht in bestimmten Situationen und oder mit bestimmten Personen z.B. mit anderen Kindern in der Kita zu sprechen.

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Zuhause kommt oft vor, dass diese Kinder mit vertrauten Personen sehr viel und ausgeprägt kommunizieren. Ursachen können sein, dass die Kinder Schwierigkeiten haben Interaktionen zu initiieren und ihre eigenen Gefühle auszudrücken. Der Mutismus kann auch Ausdruck von starker Unsicherheit sein.

Mögliche Ziele:

  • Vertrauen aufbauen
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Druck aus Sprechsituationen nehmen
  • Kommunikation über Gesten als “Türöffner” für die verbale Sprache

Kindliche Stimmstörung

Die Stimme meines Kindes klingt unabhängig von einer Erkältung über einen längeren Zeitpunkt rau, gepresst, heiser und angestrengt oder behaucht, tonlos und kraftlos.

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Bei einer Stimmstörung kommt es zu Veränderungen des Stimmklangs und Einschränkung der Leistungsfähigkeit der Stimme. Dies kann organische oder funktionelle Ursachen haben.

Mögliche Ziele:

  • Steigerung der stimmlichen Belastbarkeit
  • Verbesserung der Stimmqualität
  • Verbesserung des Atemrhythmus
  • Aufbau einer physiologischen Körperhaltung und -wahrnehmung

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS)

Für mein Kind hören sich ähnlich klingende Laute oder Silben (z. B. /p/ – /b/ oder /pa/ – /ba/) gleich an und ihm fällt es schwer ein Gespräch mit einer Person zu führen und das Gehörte zu verarbeiten, wenn gleichzeitig Störgeräusche das Gespräch begleiten.

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Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS), sind Störungen der Weiterverarbeitung gehörter Informationen. Dabei liegt weder eine Störung des Hörorgans selbst noch eine Intelligenzminderung vor. Die Störungen betreffen den Hörnerven. Die Schwierigkeiten der Kinder zeigen sich in der Regel auch beim Lesen und Schreiben. Ihnen fällt es z.B. schwer Buchstaben zu Silben und Wörtern zusammenzuziehen und diese als Einheit zu lesen.

Mögliche Ziele:

  • Kompensation durch mehr Blickkontakt zum Gesprächspartner
  • Stärkung der phonologischen Bewusstheit
  • Ausbau der Lese- und Schreibfähigkeiten
  • Steigerung der auditiven Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
  • Durch gezielte Hörübungen ähnlich klingende Silben (Minimalpaare) besser unterscheiden können

Kindliche Schluckstörung (Dysphagie)

Mein Kind verweigert das Trinken von Muttermilch oder das Essen von bestimmten Konsistenten. Es lässt keine oder nur wenige Reize am und im Mund zu und dreht dann oft den Kopf weg. Durch eine gestörte Nahrungsaufnahme bei Säuglingen und Kleinkindern kann es zu einer kindlichen Schluckstörung kommen.

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Die Ursache einer solchen Störung kann eine frühkindliche organische oder neurologische Schädigung sein. Eine normale Nahrungsaufnahme über den Mund und Füttern mit dem Löffel sind nicht oder nur eingeschränkt möglich. Das betroffene Kind wird dann oft über eine Nasensonde ernährt.

Mögliche Ziele:

  • Desensibilisierung am und im Mund durch verschiedene Reize
  • Vertrauen zu verschiedenen Esskonsistenzen gewinnen
  • Mit Essen matschen und kleckern um Freude am Essen zu entwickeln

Kindliches Stottern

Wenn mein Kind Laute, Silben und Teilwörter wiederholt, mitten im Sprechen stecken bleibt und in Blockaden gerät, Laute ohne Absicht gedehnt spricht und Anstrengungsverhalten beim Sprechen, mimische und körperliche Mitbewegungen zeigt, ist es sehr wahrscheinlich, dass es stottert.

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Aktuelle Forschungen bestätigen, dass beim Stottern ein Problem in der zentralen Steuerung des Sprechens im Gehirn besteht. Somit ist Stottern primär eine Störung in der Sprechbewegung. Kinder, die stottern haben oft Sprechängste, vermeiden Gesprächsituationen und werden leider nicht selten in der Kita oder Schule nachgeäfft und schikaniert. Aus diesem Grund ist es wichtig frühzeitig das Stottern zu erkennen und im besten Fall eine Therapie zu beginnen. Denn bis zum 8. Lebensjahr besteht eine Wahrscheinlichkeit von 80%, dass das Stottern überwunden wird.

Mögliche Ziele:

  • Kita- und Schulbesuche um über Stottern aufzuklären
  • Kinder lernen durch Sprechtechniken flüssiger zu sprechen
  • Begleitsymptome, wie Mitbewegungen werden abgebaut
  • Kinder lernen selbstbewusst mit ihrem Stottern umzugehen

Kindliches Poltern

Mein Kind spricht schnell, überhastet, wiederholt unabsichtlich Wörter und ist dabei oft schwer zu verstehen.

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Poltern zeigt sich in einer teilweise überhöhten Sprechgeschwindigkeit mit Auslassungen und Verschmelzungen von Lauten, Silben oder Wörtern. Das Sprechen kann durch eine gestörte Sprechplanung unstrukturiert wirken. Auch die Wortfindung kann betroffen sein. Häufig ist die Koordination von Atmung und Artikulation gestört. Die Eigenwahrnehmung ist herabgesetzt und oft merken, die Kinder gar nicht, dass sie so schlecht zu verstehen sind.

Mögliche Ziele:

  • Stärkung der Eigenwahrnehmung
  • Verlangsamung des Sprechtempos
  • Verbesserung der Artikulation und der Sprechplanung

Kinder mit Behinderungen

Je nach Behinderung ihres Kindes kann das Risiko für eine der beschriebenen Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen erhöht sein.

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Wir holen die Kinder auf ihrem Entwicklungsstand ab, beobachten ihr Entwicklungspotenzial und bieten ihnen daraus resultierend eine individuelle Förderung und Entwicklung ihrer Sprach- und Sprechfähigkeit.

Mögliche Ziele:

  • Kinder lernen in der Logopädie Ziel der logopädischen Therapie ihre sprachlichen und kommunikativen Handlungsfähigkeiten im Alltag zielgerichtet einzusetzen
  • Ressourcen der Kinder werden gestärkt und ausgebaut

Ihre Logopäden bei Hanselicht


Martin Dölle-Chen

Für mich ist das Arbeiten mit Menschen jeden Alters ein erfüllender Lebensinhalt, der mir viel Freude und Zufriedenheit gibt. Über die Jahre habe ich mich besonders auf die Bereiche Stotter-, Stimm- und Kindertherapie spezialisiert.

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Catharina Becker

Ich arbeite mit viel Freude und Engagement seit 2016 als staatlich anerkannte Logopädin. Die Arbeit ist abwechslungsreich und gemeinsam mit Patienten und Angehörigen suche ich neue individuelle Wege für die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit. 

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